Freitag, 28. März 2008

Frühere Computerinnen

Zu dem Thema kann man nur sagen: Bloß die Klappe halten.
Erzähl bei mehr als einer Computerin, die man vor seiner derzeitigen Computerin hatte, bloß nicht, wer, wie, wo und wie oft. Auch nicht, wenn es neben ihr vielleicht noch eine Computerin auf der Arbeit gibt, mit der man etwas macht. Lieber lügen und erzählen, dass sie ja die einzige, wahre und schönste Computerin in deinem Leben sei.

Mittwoch, 19. März 2008

Immer bei Nichtgebrauch den Rechner ausschalten

Wenn man zur Arbeit oder ins Bett geht, sollte man den Rechner herunterfahren, sonst könnte es sein, dass sich der Rechner eine Beschäftigung sucht. Das wäre nicht unbedingt schlimm, wenn einem der Rechner nicht bei der nächsten Benutzung mindestens dreimal und haarklein erzählen würde, was er denn so alles "erlebt" hat: "Also da kamen heute Datenpakete vorbei, die nicht mal gekämmt waren... *bla* und die wollten sogar ins Netzwerk *fasel* aber ich habe *blubber*"...

Dienstag, 18. März 2008

Püh...

Aus dem mangelnden Einfühlungsvermögen des (männlichen) Users können natürlich eine Menge schwerwiegender Probleme entstehen. So sollte "Er" immer (ich sage das nochmal ganz deutlich: IMMER) auf ihre einem normalen Zyklus unterliegenden Stimmungen eingehen. Nichts kann so schlimm sein wie eine gekränkte Computerin. Auch wenn "Er" schon dreimal gefragt hat: "Bedrückt dich heute etwas? Ist etwas nicht in Ordnung?" und sie dreimal geantwortet hat: "Doch, es ist alles ganz prima", sollte "Er" auf jeden Fall ein viertes und fünftes Mal nachfragen. Er sollte niemals (nochmal ganz deutlich: niemals) denken, dass wirklich alles in Ordnung ist und ganz normal weiterarbeiten. Ansonsten könnte es bei seinem Wunsch, seine stundenlange Arbeit irgendwann einmal abzuspeichern, ein böses Erwachen geben, wenn nach einem schnippischen "Püh" ihrerseits der Bildschirm plötzlich dunkel wird...

Montag, 17. März 2008

Änderungen speichern

Möchte man z.B. eine Textverarbeitung beenden und die Computerin fragt einen, ob man die Änderungen speichern möchte, sollte man GANZ vorsichtig sein. Es könnte sein, dass sie wirklich nur die Änderungen speichert und den Rest des Dokuments wegwirft. Man(n) hat es ja schließlich so gewollt.

Netzwerke [Teil III]

Bei Verbindung von Computer und Computerin unbedingt zu beachten:
Den ersten Verbindungsaufbau immer vom Computer zur Computerin herstellen! Eine Computerin schafft es nur in den seltensten Fällen einen Computer anzusprechen.
Andersrum kann es natürlich auch sein, dass der Computer beim Versuch eine Verbindung zu einer Computerin aufzubauen, einfach abblitzt und niemals eine Verbindung möglich sein wird. Hierbei aufpassen, dass der Computer keinen Unsinn macht!


Wenn die Verbindung hergestellt ist, wagen Sie es bloß nicht, eine weitere Computerin in die Nähe des Computers zu bringen, um die Funktion der Computerin nicht zu gefährden!

Netzwerke [Teil II]

Ganz schwierig kann es werden, wenn man den Computerinnen einen Computer hinzugesellt. Hierbei kann es auch sehr schnell zur zweiten Situation, wie im ersten Teil beschrieben, kommen. Die Computerinnen könnten sich um den Computer reißen und zicken sich gegenseitig an, schieben sich Viren zu und versuchen sich sonstwie im Netzwerk Vorteile zu verschaffen.
Man sollte sich auch nicht über spontan völlig aufgetakelte Desktops bei den Computerinnen wundern...

Netzwerke [Teil I]

Möchte man ein Netzwerk mit mehreren Computerinnen betreiben, kann es zu ganz ungewöhnlichen Situationen kommen.

Entweder hat man einen unheimlich hohen Traffic, weil die Computerinnen untereinander über alles und jeden sprechen (sogar über andere Computerinnen im Netzwerk, sollte lieber nicht über Broadcast gehen) oder man hat gar keinen Traffic, weil sie sich untereinander anzicken.

Die erste Situation ist schwierig, wenn man grad mal zwischen zwei Computerinnen Daten austauschen will. Da könnte es schon zu langen Wartezeiten kommen und man erhält unter Umständen eine Meldung wie: "Nu bleib aber mal ruhig, wir sind gleich soweit *schnatter*"

Die zweite Situation ist aber nicht unbedingt besser, da sich die zerstrittenen Computerinnen nicht miteinander unterhalten wollen und man unter Umständen für Wochen keinerlei Verbindung zustande bekommt. Das wird dann meist über dritte und vierte Computerinnen ablaufen müssen, je nachdem welche noch mit einer anderen Computerin reden will.

Ausgaben generell

Generell beginnen Ausgaben aller Art und eben auch Log-Ausgaben minimal bei verbose. Möchte man eine von Computern gewohnte Ausgabe (nicht verbose) haben, muss man die Computerin nur verstimmen. Dann zickt sie zwar, ist aber recht still in ihren Ausgaben.
Kann aber dazu führen, dass sie falsche oder wenig bis gar keine Informationen mehr rausrückt. Eine Gratwanderung...

Eintönige Logfiles

Jeder, der schon mal ein Verbose-Log gelesen hat, wird wissen, dass man das female-Log nicht lesen möchte. Darin bewahrt der weibliche Computer nämlich alles auf, was ihm grad einfällt, egal, ob es zur Anwendung passt oder nicht. Z.B.: "Och, eigentlich könnte ich mir morgen ja mal wieder ein paar Updates für meine LED-Brauen (statt der Augenbrauen) holen..."

Also wenn einem langweilig ist, dann bloß nicht das female-Log lesen, ansonsten schläft man direkt ein.

Sonntag, 16. März 2008

Veränderungen

Man sollte sich von Zeit zu Zeit nicht wundern, wenn man einzelne Elemente des Betriebssystems nicht wiedererkennt. Sollte der Desktop komplett umgeräumt sein oder das Startmenü ganz anders aufgebaut sein.... es könnte die Meldung kommen: "Ich habe mein Menü anders gemacht, gefällt es dir?" Sollte diese Meldung nicht kommen, unbedingt ein Lob für das tolle neue Aussehen anbringen um Abstürze zu vermeiden...

Eine ganz normale Unterhaltung...

Unterhaltung zwischen dem User (im folgenden "Er" genannt) und seiner Computerin (im folgenden "Sie" genannt).

Sie: "Wie gefällt Dir die Farbe meines Desktophintergrunds?"
Er: "Gut."
Sie: "Ist das Blau besser als das Grün?"
Er: "Das Grün war auch schön."
Sie: "Du findest also, dass mir Grün besser steht?"
Er: "Nein, Blau steht Dir auch sehr gut."
Sie: "Aber Du sagtest doch gerade, dass das Grün schöner sei."
Er: "Nein, das Grün ist genauso schön wie das Blau."
Sie: "Also sehe ich mit beiden doof aus?"
Er (schon ziemlich genervt: "Es ist egal, was Du an hast - Du siehst immer wunderschön aus."
Sie (mit ziemlich spitzer Stimme): "Ach, es ist Dir also egal, wie ich aussehe?"
Er: "Nein, das habe ich nicht gesagt. Wenn Du möchtest, nimm das Grün. Wenn Du lieber das Blau möchtest, nimm das Blau."
Sie: "Ach, ich glaube, ich nehme Weiß..."

Weibliche Programmiersprache [Teil II]

Einer Funktion mit Return-Parametern muss man generell noch einen String-Parameter mitgeben. Hat man z.B. eine Funktion, der man als Parameter eine boolsche Variable mitgibt, die es zu füllen gilt, muss man noch einen zweiten char* mitgeben.
In dem Pflicht-String-Parameter gibt die Computerin dann nämlich zusätzliche Info an, die der Aufrufer gar nicht wissen will...
Beispiel: True, "übrigens habe ich heute mal die Festplatte defragmentiert. DAS war ne Arbeit, da war ja kein Stein mehr auf dem anderen... blahlaberschwall..."

Weibliche Programmiersprache [Teil I]

Bei einer Programmiersprache für den weiblichen Computer muss man sehr behutsam sein...
Ist man gewohnt, dass man ein true oder ein false zurück bekommt, muss man immer davon ausgehen, dass auch ein "maybe" oder ein "migraine" als Antwort kommt.

Selbst Schuld...

Es könnte passieren, dass - wenn er seine Computerin mal nicht soooo nett behandelt hat, er beim Anschalten die Meldung bekommt "Oh, bitte nicht heute. Ich habe sooooo eine Migräne..."

Interpretation

Computerinnen verstehen gerne Dinge so, wie sie sie nun mal verstehen wollen.
Also nicht wundern, wenn man "ausschalten" wählt und nur der Bildschirm ausgeht. Die Maschine hatte ausschalten einfach so verstanden, weil man doch vorher so eifrig gearbeitet hat.
Sollte man sich längere Zeit im Chat unterhalten haben, dann das Chatprogramm beendet haben, muss man sich nicht wundern, wenn man dann eine Textverarbeitung starten möchte, dass das Chatprogramm statt dessen wieder angeht. Die Computerin ist einfach etwas zickig und hat sich gedacht (weibliche Logik!) "Er will schreiben? Pah, sicher wieder mit anderen Frauen chatten..."

Bloß nicht am BIOS rumspielen

Spielt man einer Computerin am BIOS rum, könnte sie das Gefühl bekommen, dass man sie umkrempeln will. Und man weiß ja, wie sie darauf reagieren wird: Erst mal ein paar Tage zickigerweise den Dienst verweigern, danach zufällig Daten wegputzen und den Rest der Dienstzeit einem diese Aktion vorhalten...

Weibliches Navi? Wo will man landen?

Möchte man von Hannover nach Hamburg fahren und man hat ein weibliches Navigationsgerät, könnte es schon vorkommen, dass man in Köln die Meldung bekommt, dass aus Versehen die Karte falsch herum gelesen wurde. Obwohl das eigentlich auch nicht passieren kann, da das/die Navi ja nie zugeben würde, das getan zu haben, sondern über Umwege den Fahrer still und heimlich dann doch noch nach Hamburg leitet, wenn man es dann doch noch schafft, da hin zu kommen :)

Samstag, 15. März 2008

Lange vorm PC sitzen ist dann vorbei

Als Mann lange vorm Rechner zu sitzen, ist mit einem weiblich gestimmten Computer völlig unmöglich. Da bekommt man Sachen wie: "Du musst morgen früh raus, mach das Spiel aus!" oder "Du brauchst diese Sachen eh nicht ersteigern, dafür hast du keine Zeit, geh lieber ins Bett" zu hören.

Shopping

"Ich habe üüüüberhaupt kein Zubehör. Nur eine einzige Maus. Und die Farbe passt gaaaar nicht zu meinem Gehäuse. Und was sollen die Nachbarn denken? Dass wir uns nur eine einzige Maus leisten können??? Die Computerin von Herrn Müller hat sogar 'ne Funkmaus. Eine neue Tastatur könnte ich auch mal wieder gebrauchen... blablablubb"

Datensicherung

Wirklich wichtige Daten schreibt man sich am besten ab oder druckt sie aus, denn natürlich wird regelmäßig die Festplatte geputzt...

Nur das Genie beherrscht das Chaos...

Das Ablagesystem funktioniert wie eine Damenhandtasche: Erstmal alles rein, irgendwie findet man es schon wieder...

Wichtigster Termin

Man sollte sich um Gottes Willen und unbedingt das Datum der Anschaffung merken... sollte man das vergessen, wird man von dem Tag an ein paar Wochen Knatsch mit dem Computer haben und nicht arbeiten können.

Papierkorb

Dem Menü auf dem Papierkorb fehlt der Eintrag "Papierkorb leeren", wie man es z.B. von Windows kennt. Stattdessen findet man wohl eher einen Eintrag "Müll rausbringen" (was man dann natürlich selber machen muss... irgendwie?!?).

Computerinnen achten auch auf die Hände...

Sobald "Er" seine Hände auf die Tastatur legt, käme der erste Kommentar: "Iiiiiih, hast Du kalte Hände. Geh' mir bloß weg..." "Wo ist eigentlich Dein Ring? Warst Du wieder alleine aus?" "Deine Finger sind ganz gelb. Hast Du wieder heimlich geraucht?" "Wenn Du mich nochmal so unsanft anfasst, knalle ich Dir ein paar."

Lange Auszeit

Sollte man den Computer, funktionierend nach weiblicher Logik, mal zwei Tage nicht eingeschaltet haben (gebrauchen sollte man in dessen Nähe besser nicht sagen), wird man den Computer nicht einfach wieder einschalten können.
Natürlich wird die Maschine beleidigt sein und als nach langem anschweigen (unterbochen von gelegentlichem "püh...") fragen, was man sich denn dabei so denkt, sie nur dann einzuschalten, wenn man sie braucht.
Man wird viel Einfühlungsvermögen brauchen, um booten zu können...

Ein einfacher Brief in Word

Man will nur einen einfachen Brief in Word schreiben und was passiert? Die Büroklammer (natürlich weiblich) erscheint und fragt erstmal neugierig: "Wem schreibst du denn da? Kenn ich den/die? Wieso hast du mir eigentlich noch nie von ihm/ihr erzählt?"

Nachdem man dem Rechner dann verwandschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen zum Empfänger näher gebracht hat, ranzt die Hilfe andauernd dazwischen wie z.B. mit einem "Der Satz klingt aber komisch." oder "Ach, ihr duzt euch schon?"

Lustige Geschichten über den weiblichen Computer

Manch einer kennt es: Man sitzt am PC und stellt sich vor, wie der PC wohl auf eine Eingabe reagieren würde, wenn er mit weiblicher Logik arbeiten würde...
Gibt man unter Linux den Befehl "touch" ein, um eine Datei "anzufassen", würde ein weiblicher Computer bestimmt mit "Ferkel!" antworten.
Darüber soll es zukünftig hier gehen, und man darf nicht alles so ernst nehmen, wie es hier steht. ;)